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Anmeldung zu Fortbildungen 2020 möglich

Die Fortbildungstermine 2020 sind nun auch thematisch gefüllt und es besteht die Möglichkeit die Anmeldeformulare zu nutzen.

Datensichere Chat-App „EKBO-Dialog“ eingeführt

Ab sofort in den App-Stores von Apple und Google verfügbar

Berlin, 18. Dezember 2019 – Ab sofort bietet die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) die Chat-App „EKBO-Dialog“ in den App-Stores von Apple und Google an. „EKBO-Dialog“ ist ein Messenger, der einfache, sichere und datenschutzkonforme Kommunikation per Chat innerhalb der Landeskirche ermöglicht. Dieses kostenlose Angebot richtet sich an die hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Ehrenamtlichen in der evangelischen Kirche. Beauftragt für die Umsetzung des Projekts wurde die VNC – Virtual Network Consult GmbH aus Berlin. 

Fabian Kraetschmer, Leiter des IT-Referats: „Die Chat-App garantiert, dass die Daten in Deutschland gespeichert bleiben, im Gegensatz zu anderen Messenger-Diensten. Wir sind froh, dass wir damit eine sichere Kommunikation von Kirchengemeinden, den Gemeindekirchenräten, mit Eltern und Konfirmanden oder der Verwaltung anbieten können.“ 

Die Voraussetzung zur Nutzung der Chat-App ist ein Account beim Landeskirchenweiten Intranet (LKI) der EKBO. Das LKI ist für alle haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeskirche verfügbar. Es bietet darüber hinaus ein einheitliches Mailsystem und eine Cloud, über die Dateien hochgeladen, geteilt und gleichzeitig bearbeitet werden können. Bis Ende 2021 sollen alle Kirchengemeinden, Kirchenkreise sowie die Kirchlichen Verwaltungsämter mit dem LKI arbeiten. Mit dem LKI kann der sichere Datenaustausch innerhalb der Landeskirche sichergestellt werden. 

Weitere Informationen gibt Ihnen gerne:

Referatsleiter IT, Fabian Kraetschmer, Telefon: 030 324 44 329, Mobil: f.kraetschmer(at)ekbo.de

oder ekbo.de/ekbo-dialog

Korrektur in § 38 Abs. 1 MVG-EKD

Durch einen redaktionellen Fehler im 1. Änderungsgesetz zum MVG-EKD 2013 waren die Sätze 2 und 3 in § 38 Abs. 1 des Kirchengesetzes gestrichen worden. 

Dieser Fehler ist durch Artikel 7 des Kirchengesetzes zur Flexibilisierung des Ruhestandes und zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Regelungen vom 13. November 2019 korrigiert worden.

Der ursprüngliche Wortlaut der Bestimmung ist wiederhergestellt:

„(1) Soweit eine Maßnahme der Mitbestimmung unterliegt, darf sie erst vollzogen werden, wenn die Zustimmung der Mitarbeitervertretung vorliegt oder kirchengerichtlich ersetzt worden ist oder die Einigungsstelle gemäß § 36a entschieden hat.
Eine der Mitbestimmung der Mitarbeitervertretung unterliegende Maßnahme ist unwirksam,wenn die Mitarbeitervertretung nicht beteiligt worden ist.
Abweichend von Satz 2 ist ein Arbeitsvertrag wirksam; die Mitarbeitervertretung kann jedoch verlangen, dass der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin so lange nicht beschäftigt wird, bis eine Einigung zwischen der Mitarbeitervertretung und der Dienststellenleitung erzielt ist oder die fehlende Einigung kirchengerichtlich ersetzt wurde.

Quelle: Mitteilung durch EKD

Mehr Gehalt ab August 2019

Die drei Gewerkschaften GKD, GEW und ver.di teilen mit, dass sie sich mit der Kirchenleitung geeinigt haben, den letzten Tarifabschluss im öffentlichen Dienst der Länder mit einer zeitlichen Verzögerung bei der ersten Erhöhungsstufe zu übernehmen.

!!! Noch ist die Vereinbarung aber nicht von allen Tarifpartnern unterschrieben. Alle Angaben daher mit diesem Vorbehalt. !!!

Die wichtigsten Veränderungen könnten sein:

Zum 1. August 2019 erhöht sich das Tabellenentgelt um 3,01%, mindestens aber um 100 EUR.
In der Stufe 1 sind es sogar 4,5%.
Es entfällt die Unterteilung der EG 9 in "große" und "kleine".
Besitzstandszulagen werden um 3,2% erhöht.

Zum 1. Januar 2020 steigt das Tabellenentgelt um weitere 3,12% mindestens aber 90 EUR.

Zum 1. Januar 2021 steigt das Tabellenentgelt um weitere 1,29% mindestens aber 50 EUR.

Die Jahressonderzahlung wird für die Jahre 2020/21/22 auf das materielle Niveau des Jahres 2018 eingefroren.

Der Kinderzuschlag wird für jedes ab dem 1. August 2019 geborene Kinde auf 75 EUR abgesenkt.

Die Urlaubsregelungen werden dem TV-L angepasst und für Mitarbeitende die 5 Tage die Woche arbeiten auf 30 Urlaubstage festgelegt.

Mehr Details in der Mitteilung der Gewerkschaften als pdf

oder in der Mitteilung des Konsistorium als pdf

! Beide unterscheiden sich in Details !

 

Information der Koordinatorin für Arbeitsmedizin

Die Koordinatorin der Arbeitsmedizin Frau Dr. med. Franziska Risse möchte darauf hinweisen, dass es eine Handlungsanweisung zum Ablauf bei Meldung einer Schwangerschaft einer Mitarbeiterin einer Kindertagesstätte gibt.

Diese finden Sie auf den S.20-22 des Leitfadens zur arbeitsmedizinischen Betreuung des EFAS; welcher hier heruntergeladen werden kann:

Frau Dr. Risse schreibt der HMAV mit Mail  vom 12.09.2019:

Der Ablaufplan sieht vor, dass der Arbeitgeber mit betriebsärztlicher Unterstützung die Arbeitsplatzbedingungen der werdenden Mutter beurteilt. Dazu wird die schwangere Kita-Mitarbeiterin nach Bekanntgabe der Schwangerschaft in ein vorläufiges Beschäftigungsverbot geschickt. Daraufhin wird durch den Betriebsarzt in der Mutterschutzuntersuchung der Immunitätsstatus der Schwangeren bestimmt. Das Ergebnis wird dem Arbeitgeber schriftlich mitgeteilt. Der Arbeitgeber kann dadurch die Gefährdungsbeurteilung vervollständigen und entscheiden, ob eine Weiterbeschäftigung möglich ist oder ein betriebliches Beschäftigungsverbot ausgesprochen wird. Das betriebliche Beschäftigungsverbot kann nur durch den Arbeitgeber ausgesprochen werden! Abweichungen vom Ablaufplan, z.B. das Aussprechen des (endgültigen) betrieblichen Beschäftigungsverbotes und darauf folgend erst die Vorstellung beim Betriebsarzt, sind nicht sinnvoll und sehr zeitaufwendig für alle Beteiligten! Ich bitte Sie, diese Information an Ihre angeschlossenen Kindertagesstätten weiterzuleiten. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen Dr. med. Franziska Risse

 

In der HMAV bewegt sich etwas

Durch berufliche Veränderungen bei unserem bisherigen Vorsitzenden, gibt es in der HMAV Veränderungen:

Bernd-Hartmut Hellmann ist zum 1.8.2019 aus seinem Amt als Vorsitzender der HMAV ausgeschieden, da er im Kirchlichen Verwaltungsamt Lausitz eine neue Arbeitsstelle gefunden hat. Wir wünschen unserem Kollegen alles Gute und viel Kraft für die neue Aufgabe.

Am 14.8.2019 wurde Christian Reiß, langjähriges Mitglied der HMAV, in das Amt des Vorsitzenden gewählt.

Als neues Mitglied der HMAV können wir als Vertreter des Sprengels Görlitz Herrn Norbert Lehmann begrüßen.

 

 

Rederecht auf der Landessynode

Die Hauptmitarbeitervertretung hat, mit Veröffentlichung der letzten Grundordnungsänderung im Amtsblatt, nun das Recht, als Gast mit Rederecht an der Landessynode unserer Landeskirche teiltunehmen.

Die HMAV wird diese Recht natürlich in Anspruch nehmen und in Zukunft die Belange der Mitarbeitenden direkt in dieses wichtige und beschlussfassende Gremium einzubringen.
Allen Gemeinsamen Mitarbeitervertretungen auf kreiskirchlicher Ebene könnte dieses als Modell dienen, ebenfalls an den Synoden beteiligt zu werden.

Gelungene Veranstaltung für Vertrauenspersonen

Zur ersten Fortbildungsveranstaltung für Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Mitarbeiter*Innen waren wir erfreut 15 Personen begrüßen zu können - altgediente und ganz neu gewählte Kolleginnen und Kollegen.

Der Referent, Prof. Dr. Jarosch, konnte in seinem kurzweiligen und immer wieder von Beispielen und praktischen Anregungen durchsetzten Referat die Grundlagen des Schwerbehindertenrechts und der Aufgaben von Vertrauenspersonen auch für Neulinge verständlich vermitteln.

Alles in Allem ein gelungener Auftakt, der uns darin bestärkt gemeinsam mit der Kirchenleitung nach Wegen zu suchen eine landeskirchenweite Struktur zum Austausch und zur Zusammenarbeit der Vertrauenspesonen anzuregen und aufzubauen.

Wir bitten daher, uns weiterhin mitzuteilen, wenn im Bereich ihrer MAV eine Vertrauensperson gewählt wurde oder wird, damit wir ein Netzwerk aufbauen können. Den Vertauenspersonen können wir auf Anfrage das Referat von Prof. Dr. Jarosch zur Verfügung stellen.

Anfrage HMAV-Büro

Letzte Änderung am: 08.01.2020