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RSSPrint

Jüngere Arbeitnehmer informieren, Urlaubsansprüche sichern ...

Die gegenwärtige tarifliche Regelung zur Urlaubsstaffelung ist rechtlich anzweifelbar.
(Im § 26 TV-EKBO ist geregelt, dass alle Mitarbeitende zunächst Anspruch auf 29 Urlaubstage haben, ab dem 58 Lebensjahr erhöht sich dies um 2 Tage auf 31 Tage.)

Die HMAV empfiehlt den Mitarbeitervertretungen die Mitarbeitenden in ihrem Vertretungsbereich zu informieren, dass zur Sicherung eines möglichen Rechtsanspruches auf 31 Urlaubstage es sinnvoll ist, einen entsprechenden formlosen Antrag an den jeweiligen Arbeitgeber zu stellen.

Die HMAV weist darauf hin, dass die Ansprüche nur über einen individualrechtlichen Weg durchzusetzen sind.

Mit freundlichen Grüßen
für die HMAV

Bernd-Hartmut Hellmann
Vorsitzender

MAV-Kongress 2018 erfolgreich durchgeführt

230 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen am 25.9. am MAV-Kongress "Alles was recht und billig ist" teil.
Interessante Vorträge und intensive Workshops zu verschiedenen Themen ließen den Tag im Flug vergehen.

Rederecht auf der Landessynode

Die Hauptmitarbeitervertretung hat, mit Veröffentlichung der letzten Grundordnungsänderung im Amtsblatt, nun das Recht, als Gast mit Rederecht an der Landessynode unserer Landeskirche teiltunehmen.

Die HMAV wird diese Recht natürlich in Anspruch nehmen und in Zukunft die Belange der Mitarbeitenden direkt in dieses wichtige und beschlussfassende Gremium einzubringen.
Allen Gemeinsamen Mitarbeitervertretungen auf kreiskirchlicher Ebene könnte dieses als Modell dienen, ebenfalls an den Synoden beteiligt zu werden.

Gelungene Veranstaltung für Vertrauenspersonen

Zur ersten Fortbildungsveranstaltung für Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Mitarbeiter*Innen waren wir erfreut 15 Personen begrüßen zu können - altgediente und ganz neu gewählte Kolleginnen und Kollegen.

Der Referent, Prof. Dr. Jarosch, konnte in seinem kurzweiligen und immer wieder von Beispielen und praktischen Anregungen durchsetzten Referat die Grundlagen des Schwerbehindertenrechts und der Aufgaben von Vertrauenspersonen auch für Neulinge verständlich vermitteln.

Alles in Allem ein gelungener Auftakt, der uns darin bestärkt gemeinsam mit der Kirchenleitung nach Wegen zu suchen eine landeskirchenweite Struktur zum Austausch und zur Zusammenarbeit der Vertrauenspesonen anzuregen und aufzubauen.

Wir bitten daher, uns weiterhin mitzuteilen, wenn im Bereich ihrer MAV eine Vertrauensperson gewählt wurde oder wird, damit wir ein Netzwerk aufbauen können. Den Vertauenspersonen können wir auf Anfrage das Referat von Prof. Dr. Jarosch zur Verfügung stellen.

Anfrage HMAV-Büro

Reformationstag nun auch in Hamburg Feiertag

Nach Schleswig-Holstein hat nun auch Hamburg den 31. Oktober als neuen Feiertag beschlossen. Niedersachsen und Bremen wollen folgen. Die Länder verweisen auf ein Ungleichgewicht zwischen Nord und Süd.

In Schleswig-Holstein wurde der neue Feiertag in der vergangenen Woche beschlossen. In Mecklenburg-Vorpommern ist der 31. Oktober bereits Feiertag.

Die Gewerkschaften bemängeln schon länger das Ungleichgewicht der Feiertage zwischen "Nord" und "Süd".
Dies führe dazu, dass sich flexible Arbeitnehmer eher im Süden einen Arbeitsplatz suchen, da es dort bis zu 13 Feiertage (Bayern) , in Berlin aber nur 9 gibt.

Jüngere Arbeitnehmer informieren, Urlaubsansprüche sichern ...

Die gegenwärtige tarifliche Regelung zur Urlaubsstaffelung ist rechtlich anzweifelbar.
(Im § 26 TV-EKBO ist geregelt, dass alle Mitarbeitende zunächst Anspruch auf 29 Urlaubstage haben, ab dem 58 Lebensjahr erhöht sich dies um 2 Tage auf 31 Tage.)

Die HMAV empfiehlt den Mitarbeitervertretungen die Mitarbeitenden in ihrem Vertretungsbereich zu informieren, dass zur Sicherung eines möglichen Rechtsanspruches auf 31 Urlaubstage es sinnvoll ist, einen entsprechenden formlosen Antrag an den jeweiligen Arbeitgeber zu stellen.

Die HMAV weist darauf hin, dass die Ansprüche nur über einen individualrechtlichen Weg durchzusetzen sind.

Mit freundlichen Grüßen
für die HMAV

Bernd-Hartmut Hellmann
Vorsitzender

Beschäftigte bekommen höhere Löhne

Die Tarifvertragsparteien haben sich am 13.4.2017 auf folgende Ergebnisse geeinigt, das nun von allen beteiligten Gewerkschaften und der Landeskirche gebilligt ist:

1. Die Entgelte der Mitarbeiter*innen werden ab dem 1. April 2017 um 2 % erhöht.
2. Ab dem 1. Januar 2018 folgt eine weitere Entgelterhöhung um 3,9086 %.
3. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit wird von 39 Stunden auf 39 Stunden und 24 Minuten erhöht.
4. Ab Oktober 2018 soll auch für Mitarbeiter*innen in den Entgeltgruppen 9 bis 15 sowie KR 9a bis KR 9d eine Entgeltstufe 6 eingeführt werden. Deren Beträge werden jeweils um 3 % über den Beträgen der Stufe 5 in der entsprechenden Entgeltgruppe liegen.
5. Für bestimmte Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst werden ab dem 1. April 2017 neue Entgeltgruppenzulagen eingeführt.
6. Ab 2018 sollen für die Mitarbeiter*innen der EKBO endlich dieselben Jahressonderzahlungssätze gelten wie für Tarifbeschäftigte des Landes Berlin:

a) EG 1 bis E 8 95 % (heute: 84 %)
b) EG 9 bis E 11 80 % (heute: 70 %)
c) EG 12 bis E 13 50 % (heute: 48 %)
d) EG 14 bis E 15 35 % (heute: 33%)

Der Tarifvertrag wird eine Laufzeit bis zum 30.4.2019 haben.
Einzelheiten können dem Tarifinfo der Gewerkschaften 
TARIFINFO der Gewerkschaften als PDF

und dem Rundschreiben (Ref. 7.2 Az. 2303-32:05) der Landeskirche entnommen werden
2017-05-31_Rundschreiben_Anpassung_Entgelte_TV-EKBO.pdf

Letzte Änderung am: 15.11.2018